Allgemein

Motivation finden und selbst Veränderung motivieren

Motivation finden und selbst Veränderung motivieren

Gewohnheiten können lähmen, Aufbruch kann beflügeln, Sinn gibt Kraft

Anzeichen für Motivationsverlust

Kennen Sie das, diesen schleichenden Prozess der schwindenden Motivation im Arbeitsalltag, im Selbstmanagement, im Team? Zunächst ist er kaum wahrnehmbar, zeigt sich subtil in Unzufriedenheit, müden Momenten, Gereiztheit. Die Dinge gehen nicht mehr so leicht von der Hand, die Leistungsbereitschaft lässt nach, Begeisterung und Leidenschaft geraten in Vergessenheit. Das eigene Energieniveau sinkt und Sie fragen sich, wie es dazu gekommen ist.

Viele Menschen erleben gerade solche Phasen, sei es nur vorübergehend oder dauerhafter in Form einer Krise. Sie sehen sich als Opfer äußerer Umstände oder innerer Muster und finden daraus keinen wirklichen Ausweg. Der Wunsch nach Veränderung wächst und das ist auch gut so! Nur woher die Kraft nehmen, wenn einem schon alles über den Kopf gewachsen ist? Wie einen Ausweg finden, wenn die Verbindung zur eigenen Kreativität und Lösungskompetenz verloren scheint oder die Situation so fremdbestimmt wirkt?

Nun: Es braucht Veränderung! So vermessen wie es klingen mag, heißen Sie Ihr Erleben willkommen!

Zusammenhang zwischen Motivation und Veränderung

Veränderung und Motivation hängen eng miteinander zusammen. Entweder Sie möchten Ihr eigenes Motivationserleben verändern oder Sie möchten in anderen Kontexten Veränderung herbeiführen und brauchen für diesen Prozess Motivation und Durchhaltevermögen.

In beiden Fällen geht es um Energie und zwar Ihre eigene Energie! Sie können das schaffen, Sie können alles verändern!

Genau dafür ist Coaching da. Zusammen mit dem Coach entwickeln Sie eine realistische Einschätzung Ihrer Situation, wertschätzen Ihr Erleben und nehmen es zum Anlass, das wiederzufinden, was die eigentlichen Quellen für Energie sind: Begeisterung, Freude und Leistungsbereitschaft!

Schlüssel für ein Wiederfinden der eigenen Motivation

Für viele scheint es ein Befund unserer Zeit zu sein, sich erschöpft und ausgebrannt zu fühlen und sicherlich sprechen zahlreiche Argumente dafür. Trotzdem bewegt dieses Thema die Menschheit schon deutlich länger. Zahlreiche Wissenschaftler, Philosophen, Mystiker und Dichter haben sich damit beschäftigt: Zwei Strophen aus Hermann Hesses Gedicht „Stufen“ seien an dieser Stelle erinnert, er schrieb es 1941 nach langer Krankheit:

„…Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben. […] Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen…“

Hermann Hesse

GEWOHNHEITEN können lähmen, AUFBRUCH kann beflügeln: zwei entscheidende Schlüssel die Sie auf Ihre Situation anwenden sollten! Damit ist das Problem zwar noch nicht gelöst, Sie erkennen aber, was Energie kostet und was Energie liefern kann. Im Prozess des Coachings wird daraus eine Strategie für Ihren Veränderungsprozess entwickelt.

Neue Ziele sind gut aber noch nicht alles!

Für manch einen mag das alles banal klingen und tatsächlich sind viele Coachees hier schon gut reflektiert. Trotzdem berichten Sie von Rückschlägen oder mangelndem Durchhaltevermögen in Veränderungsprozessen. Dann fehlt oftmals ein weiterer Schlüssel, der die eigentliche Kraft bringt: Dieser Schlüssel heißt SINN. Ihm auf die Spur zu kommen lohnt sich am meisten! Natürlich ist es für Sie wichtig, Ihre Ziele zu kennen, wenn Sie sich auf den Weg machen. Ziele geben die Richtung vor, dienen als Maßstab, ob der Prozess gut läuft. Zu wissen, welchen Sinn Sie erstreben, eröffnet aber eine noch fundamentalere Kraft: Sinn treibt an, Sinn überwindet Zweifel, Sinn erfüllt! Dann erleben Sie sich nicht länger fremdbestimmt und abgeschnitten von Ihren Ressourcen, sondern genau auf dem richtigen Weg, Ihrem eigenen Weg!

6 Handlungsempfehlungen für ein dauerhaftes Rückgewinnen von Motivation

1. Wertschätzen Sie Ihr aktuelles Erleben!

Selbst wenn diese Aussage hier in Wiederholung steht; alles beginnt genau damit! Wir alle neigen zu Selbstkritik und Selbstabwertung, wenn Zufriedenheit, Leistungsbereitschaft und Motivation schwinden. Zu hoch ist unser Anspruch, dauerhaft zu funktionieren und positive Emotionen zu erleben, egal welche Rahmenbedingungen auf uns wirken. Nachhaltige Veränderung verläuft am besten, wenn Sie den Satus Quo annehmen können.

2. Seien Sie achtsam!

Entwickeln Sie eine besondere Achtsamkeit für Details im Alltag. Selten ist alles schlecht oder das große Ganze Ursache von Schwierigkeiten. Beobachten Sie sich und Ihr Erleben eine Weile aus der Vogelperspektive, also als Ihr eigener Beobachter. Nehmen Sie Nuancen war und dokumentieren Sie Ihre Wahrnehmungen. So kommen Sie den eigentlichen Ursachen Ihrer Situation am besten auf die Spur.

3. Finden Sie ein BILD für Ihr Entwicklungsziel.

Der Coach in seiner ursprünglichen Wortbedeutung „Kutscher“ würde Sie fragen: „Wo soll die Reise hin gehen?“ Welches Ziel möchten Sie erreichen? Welches Erleben streben Sie an, sowohl während der Veränderungsreise als auch am Ziel des Prozesses? Wann wissen Sie und fühlen Sie, dass Sie angekommen sind? Woran erkennen Sie Ihren Fortschritt?“

In der Kommunikation verwenden wir dazu zumeist beschreibende Worte. Worte können aber selten das konkretisieren und ausrücken, was wirkliches Empfinden ausmacht. So findet die wahre Sehnsucht nach beispielsweise Zufriedenheit, Glück, Freude, Power oder Schaffenskraft keinen Ausdruck in einem Wort. Jedes Wort ist bereits besetzt mit Vorgaben, Annahmen und persönlichen Emotionen. Viel klarer und kraftvoller für das Gehirn sind Bilder! Sie wirken wie ein innerer Kompass, umgehen den analytischen Teil und implizieren jenseits der Begriffsebene eine viel konkretere und kraftvollere Dimension. Gehen Sie also auf die Suche nach diesem inneren Bild! Dabei gibt es kein richtig oder falsch. Es geht ausschließlich darum, dass es für Sie passt.

4. Verbinden Sie sich mit Ihren Kraftreserven!

Ist das Bild gefunden, vergewissern Sie sich, dass Sie davon ausgehen, es zu realisieren. Manchmal erwacht dabei ein Glaubenssatz, der Zweifel schürt, ob unser Wunschbild überhaupt erreichbar ist, ob wir uns entsprechend verändern dürfen oder generell in der Lage dazu sind. Wenn auch Sie auf einen solchen oder ähnlichen Glaubenssatz treffen, ist das also nichts Ungewöhnliches. Sie begegnen ihm am besten mit der Erinnerung an Ihre eigene Kraft. Erinnern Sie sich an Situationen in Ihrem Leben, in denen es Ihnen gelungen ist, aus eigener Kraft Veränderung zu motivieren und übertragen Sie dieses Erleben ins Jetzt.

5. Werden Sie konkret!

Veränderung braucht Handlung oder wie man so schön „neudeutsch“ sagt: „less talking, more action“! Wie können diese Schritte genau aussehen, die Sie ab jetzt Ihrem neuen Motivationserleben näherbringen? Gehen Sie auf die Suche und erstellen Sie eine Liste. Überprüfen Sie diese Liste auf Umsetzbarkeit und beginnen Sie noch heute aktiv zu werden.

6. Treffen Sie eine klare Entscheidung!

Problematische Phasen und Veränderungsdruck sind oft von Zweifeln begleitet. Wörtlich genommen pendelt man zwischen zwei „Fällen“: Soll ich oder soll ich nicht? Zweifel bedingen Blockaden. Die Energie ist blockiert, sie „weiß“ nicht, wohin sie fließen soll, wir stecken fest. Wenn also eine Entwicklung stattfinden soll, muss der Zweifel überwunden werden. Es bedarf einer Entscheidung! Im Bild gesprochen muss der Knoten durchgeschlagen werden.

Was logisch klingt, fällt doch oft am schwersten und zumeist verstehen wir uns selbst in diesem Dilemma nicht wirklich. Oftmals ist nicht das Schwerste, sich für eine Veränderung zu entscheiden, sondern gegen das Alte. Das Alte hat nämlich bisher eine bestimmte Funktion in unserem (Er-)Leben erfüllt!

Wenn wir uns also für Veränderung entscheiden, kann gleichzeitig ein überraschendes Verlustgefühl auftauchen, das von Ängsten oder subtilen Trauergefühlen begleitet ist. Meist geht es dabei um den Verlust von Stabilität. Machen Sie sich auf die Suche nach stabilisierenden Faktoren, nach Dingen, die ihren Bestand behalten dürfen und sollen und befriedigen damit den Anteil in Ihnen, der Sicherheit benötigt. Dann können Sie sich viel leichter und nachhaltiger auf den Weg der Veränderung machen.

Wann ist professionelle Prozessbegleitung sinnvoll?

Ich als Coach glaube grundsätzlich an die eigene Fähigkeit zur Selbstveränderung eines jeden von uns. Und so hoffe ich, Sie können mit den hier genannten Vorschlägen neue Perspektiven entwickeln und Ihr Erleben verändern.

Aus eigener Erfahrung kenne ich aber auch den berühmten „Blinden Fleck“ bei mir selbst. Manche Dinge erfasse ich alleine einfach nicht, bewerte sie falsch oder verfalle meinen vorgefassten Ansichten und Urteilen. Dann hat es mir geholfen, in einen Reflektionsprozess einzutreten, mir externes Feedback einzufordern oder professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen, damit ich meinen Veränderungswunsch auch tatsächlich realisiere.

Genau diese Unterstützung biete ich Ihnen gerne an: Egal an welcher Stelle Sie gerade stehen, ob Sie einen Impuls benötigen, ein wertfreies Feedback oder eine Prozessbegleitung, kontaktieren Sie mich, wenn Sie Unterstützung benötigen.